| Aene Gespinst |
aene gespinst.
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03.06.12
21.05.12
Kreta :: Κρήτη #2

Am letzen Tag war Aprilwetter, es hat geregnet, gehagelt, gestürmt, dann hat die Sonne geschienen.
Mit unserem kleinen Mietauto mussten wir irgendwo auf einer der kleinen Straßen, die sich durch
Kretas Berge winden, anhalten, da sie sich in einen Bach verwandelt hatte. Kurze Zeit später
war alles vorbei und Dampf stieg aus den Tälern empor. Der Regen hat uns nichts ausgemacht, denn die Farben waren dennoch wunderschön und die Sonne kam für die Dauer unserer Siesta
-in ein Tuch eingerollt am Strand - hervor. Es hat uns sowieso alles überhaupt nichts ausgemacht,
nicht das Wetter, nicht die albernen Amerikanerinnen aus unserem Hostel, mit denen wir uns das
Auto geteilt haben, denn wir waren in Kreta auf dem Weg nach Elafonisi, wo eine dünne Landzunge
(Sandzunge, nur einige Meter breit) eine kleine Insel mit Kreta verbindet. Nichts hat uns irgendwie
etwas ausgemacht, denn es war der letzte Tag, am selben Abend mussten wir in den Flieger
steigen, nach Polen zurück, wo es in unserer Abwesenheit nochmal geschneit hatte. Wir sind in eine
kleine Taverne eingekehrt, wo wir frischen Fisch gegessen haben, den uns die Wirtin vorher in ihrer
Küche gezeigt hatte und Dakos (Vollkornkräcker mit Tomaten und Schafskäse) und griechisches
Jogurt mit eingelegten Bergamotten haben wir auch gegessen und Bergamottenlikör getrunken.
Und es war herrlich.
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Reiseerlebnisse
25.02.12
Im Park


Ilmpark, Weimar.
Vielleicht der einzige Ort, den ich in Weimar wirklich vermisse, ein großer englischer Park.
Er war immer gut zum Kopf Auslüften. Und die von Goethe persönlich ausgetüftelten Sichtachsen
funktionieren tatsächlich.
Ein letzter Hauch Winter aus dem Park - nachdem ich soeben bemerkt habe, dass die Vögel schon zwitschern.
Was fühlen die, was ich nicht fühle?
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Nicht urban
03.10.11
Letzten Sommer auf der Alm
Berge, Ruhe, Kraft und eine Wasserwolke.
Ein weit gereister analoger Film ist bei mir angekommen und hat Sommerbilder zum Vorschein gebracht, die schöne Erinnerungen wecken. Die nächsten Tage werdet ihr also Rückblenden sehen aus meinem Sommer, den ich in Deutschland und in der Schweiz verbracht habe. Vielleicht ist das auch ein guter Abschluss, bevor ich Bilder meiner neuen Stadt schießen werde.
Mein Blog ist nicht sehr chronologisch, aber er ist auch kein Tagebuch. Vielleicht fehlt ihm einfach jegliches Konzept, mal kommen Bilder, mal Texte, mal von jetzt, mal von vor Tagen oder Monaten. Mir machts trotzdem Spaß und ich hoffe, euch auch.
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Wohl+Sein
01.06.11
31.05.11
Black or White
Ich habe erst im Leeds Castle, das sich nicht in Leeds befindet, gelernt, dass es auch schwarze Schwäne gibt. Das Schloss ist auf einer kleinen Insel in einem kleinen See erbaut und sehr alt. Es hat so einige Belagerungen mitgemacht und wurde schließlich in den 1950er Jahren von Lady Baillie gekauft, da sie es schmuck fand und das nötige Kleingeld besaß. Und, wie das so ist bei Schlössern, gehören auch Schwäne dazu. Die Lady hat die schwarzen Schwäne aus Australien mitgebracht, die sich als Markenzeichen im Schlosssee reproduzieren durften. Sie hat auch jedes ihrer Handtücher mit den schwarzen Schwänen besticken lassen. Und, auch wenn es nichts mit Schwänen zu tun hat, sie hat mit 32 Jahren ihren dritten Mann geheiratet und sich mit 45 wieder geschieden. Das Leeds Castle war demnach ihre am längsten währende Liebe.
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29.05.11
Manchmal muss ich zu meiner eigenen Freude Blumenbilder posten

Mohn, Akelei, Je-länger-je-lieber und andere Blumen mit schönen Namen kann man in England viel bestaunen. Blumen sind außerdem sehr fotogen, sie sehen immer schön aus und halten ganz ruhig. Sie sind ein sehr dankbares Motiv. Ich bin wirklich ein großer Fan von Blumen.
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15.05.11
Englischer Frühling

Nachdem Blogger nun wieder funktioniert, wir sind ja alle schon ganz nervös geworden, kann ich endlich wieder loslegen.
Der englische Frühling ist wunderschön, überall blühende Apfel- und Kirschbäume (soweit mein botanisches Auge das bestimmen kann), zarte Farben, milde Luft und viel Grün. Wattebäuschchen am blauen Himmel, Fachwerkhäuser, Backsteinhäuser, frische Farbe für die kleinen Cottages und sehr geschmackvolle Gärten. Wenn es ums Gärtnern geht, kann man den Engländern nichts vormachen, da sind Profis am Werk, das merkt man gleich.
Das ist das Setting, indem ich mir die englischen Romane aus dem 18. Jahrhundert vorstelle, wobei ich zugeben muss, dass ich nur Wuthering Heights gelesen habe.
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03.03.11
Seaside
Ramsgate, Broadstairs und zurück.
Erst sind wir am Strand entlang spaziert, unterhalb der Steilklippen (das war das erste Mal für mich, dass ich im Winter am Meer war) und zurück sind wir auf der Uferpromenade entlang gegangen, auf den Steilklippen.
Nach dem windigen Spaziergang sind wir in "Peter's Fish Factory" eingekehrt. Nachdem wir matschige Chips und Panade mit ein bisschen Fisch darin gegessen hatten, haben wir selbst gerochen, als wären wir frittiert worden und auch unsere Mägen haben sich angefühlt wie eine Fritöse.
Erst sind wir am Strand entlang spaziert, unterhalb der Steilklippen (das war das erste Mal für mich, dass ich im Winter am Meer war) und zurück sind wir auf der Uferpromenade entlang gegangen, auf den Steilklippen.
Nach dem windigen Spaziergang sind wir in "Peter's Fish Factory" eingekehrt. Nachdem wir matschige Chips und Panade mit ein bisschen Fisch darin gegessen hatten, haben wir selbst gerochen, als wären wir frittiert worden und auch unsere Mägen haben sich angefühlt wie eine Fritöse.
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03.02.11
09.11.10
Was noch geschah #2



Was noch geschah... (in meiner langen Abwesenheit hier) war ein Sommer. Nachdem ich fast den ganzen Sommer über ein intensives tête-à-tête mit meinem Schreibtisch hatte (mit dem auf dem Bild im letzten Post und mit ganz vielen Bibliotheks- und anderen halb-/öffentlichen Schreib- und vereinzelt Cafétischen) habe ich ihn schlussendlich im Stich gelassen und habe Sommerferien nachgeholt.
Ein wenig Ruhe. Ein wenig Sonne.
Und dann war nicht nur der Film zu Ende, sondern auch der Sommer.
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Reiseerlebnisse
02.07.10
07.01.10
2010 ist da und ich bald woanders








Der Winter ist so schön, alles ist sehr weiß. Spaziergänge nachts und tags haben sehr viel Charme, der Garten und der Schwarzwald auch.
Übermorgen geht es nach Berlin, für zwei Monate. Lyon liegt hinter mir, jetzt fängt schon etwas Neues an. Und danach noch etwas Neues und danach auch, aber lieber nicht daran denken. Mir schwirrt der Kopf, soviel Dinge, die ich machen könnte, sollte, wollte.
Ich bin verwirrend unnostalgisch, dass eineinhalb Jahre in Frankreich vorbei sind. Bis auf eine Metrokarte, die ich noch in meiner Manteltasche gelassen habe, obwohl ich sie hätte wegschmeißen können. Vielleicht kommt das später, die Nostalgie.
Es hat seine eigene Ästhetik, etwas hinter sich zu lassen, die Wohnung leer und sauber hinterlassen und nicht mehr wiederkommen. Einfach mit dem Schritt in den Zug einen Lebensabschnitt zurücklassen. Und einen neuen anfangen. Das ist vielleicht das Schöne: ein Ende ist ein Anfang von etwas anderem. Der Anfang von einem neuen Ende, zum Beispiel.
Ach, alles zu kompliziert. Jetzt muss ich erstmal überlegen, mit welchen Textilien ich versuchen werde, dem sibirischen Kontinentalwind in Berlin zu trotzen.
Übermorgen geht es nach Berlin, für zwei Monate. Lyon liegt hinter mir, jetzt fängt schon etwas Neues an. Und danach noch etwas Neues und danach auch, aber lieber nicht daran denken. Mir schwirrt der Kopf, soviel Dinge, die ich machen könnte, sollte, wollte.
Ich bin verwirrend unnostalgisch, dass eineinhalb Jahre in Frankreich vorbei sind. Bis auf eine Metrokarte, die ich noch in meiner Manteltasche gelassen habe, obwohl ich sie hätte wegschmeißen können. Vielleicht kommt das später, die Nostalgie.
Es hat seine eigene Ästhetik, etwas hinter sich zu lassen, die Wohnung leer und sauber hinterlassen und nicht mehr wiederkommen. Einfach mit dem Schritt in den Zug einen Lebensabschnitt zurücklassen. Und einen neuen anfangen. Das ist vielleicht das Schöne: ein Ende ist ein Anfang von etwas anderem. Der Anfang von einem neuen Ende, zum Beispiel.
Ach, alles zu kompliziert. Jetzt muss ich erstmal überlegen, mit welchen Textilien ich versuchen werde, dem sibirischen Kontinentalwind in Berlin zu trotzen.
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