| Aene Gespinst |






aene gespinst.





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15.07.12

Venezia #1














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Venedig, merkwürdige Märchenstadt. Ein Vermächtnis, das langsam im Meer versinkt. Nur ein 
immenses Vermögen könnte Venedig retten. Mit dem man Wälle und Mauern bauen müsste, 
um den Sand aufzuhalten. Ob die vielen Touristen Venedig noch schneller in den Boden stampfen?

14.07.12

Torino /Liebeserklärung






Unchronologisch und so, wie es mir gerade in den Sinn kommt, werde ich in den nächsten Tagen 
meine Bilder aus Norditalien posten, wohin ich neulich gereist bin.
Ich habe dieses Mal selbst die Negative gescannt und mich dazu entschlossen, dass der schwarze 
Negativrand dranbleibt!...


Zunächst Turin: eine Stadt, in die ich immer zurückkehren muss, weil sie so schön ist! Auch, 
weil mit jeder Straßenecke, jedem Gebäude und jedem Lichteinfall verschiedener Tageszeiten 
so viele Erinnerungen verknüpft sind, und weil dort Menschen wohnen, bei denen ich mich zu 
Hause fühle, die wiederzusehen ist, als wäre keine Zeit seit dem letzten Wiedersehen vergangen, 
egal, wie viele Jahre es her ist.
Ich setze mich einfach auf eine Bank, vielleicht am Palazzo Carignano oder der Piazza Bodoni, 
oder schlendere durch die Schachbrett-Straßen, Via Po, Via Carlo Alberto, Via Garibaldi und 
zurück, und lasse mich ganz von Erinnerungen übermannen, die auf mich hereinströmen und 
denen ich mich so gerne aussetze.
Turin, hier hat Nietzsches geistige Umnachtung begonnen, und Nostradamus die Zukunft vorher-
gesehen, hier treffen sich zwei magische Dreiecke, die der schwarzen und weißen Magie, die 
man durch komplizierte Sichtachsen und Fingerzeige steinerner Statuen nachverfolgen kann, 
hier wurde der Nougat erfunden und der Martini.


Bilder: Università di Torino, Via Po. / Verwaltung.
In Palazzi hineinspähen ist meine Lieblingsbeschäftigung in Turin. Die Farben, Materialien, Schönheit, 
es gibt immer etwas zu entdecken. In den Bars klappern Espressotassen, und es wird geschäftig 
mit Tramezzini hantiert. 

13.02.12

Dreingabe

Eigentlich ist ein wie auch immer geartetes Identifizieren oder Befassen mit der polnischen Kultur in meinem 
Studium gar nicht gefragt. Eigentlich haben wir nur polnische Professoren, aber keine polnischen 
Kommilitonen. Eigentlich läuft alles auf englisch und eigentlich könnte ich meine Besorgungen 
ausschließlich in internationalen Ketten (Carrefour, Rossmann, Leclerc, Ikea, Tesco, ....) tätigen. 
Eigentlich ist es eine reine Dreingabe meinerseits, dass ich versuche, Polnisch zu lernen und mir Gedanken 
darüber zu machen, wo ich gerade lebe, wie die Menschen sind, was in der Politik los ist usw. Gerade 
letzteres ist aber so unglaublich schwer, wenn man die Sprache nicht versteht. Genauso wie an kulturellen 
Dingen teilhaben. Ich kann nicht einfach eine Zeitung kaufen und erst recht nicht sie verstehen. 
Bisher konnte ich immer die Sprache des Landes, indem ich gewohnt habe. Hier habe ich nicht einmal 
die nötigen Basics, um mich selbst an die fremde Kultur heranzupirschen. Ich brauche jemanden, 
der mich an die Hand nimmt. 
Langsame finde ich sogar Menschen, die mich an die Hand nehmen, die mir die Sprache erklären, 
mir aufschreiben, wie ich nach analogen Filmentwicklungen fragen kann und mir Sprichwörter beibringen.  
Natürlich lebe ich in einer Enklave aus Menschen, die so sind wie ich, viel umgezogen, viele Sprachen gelernt, 
gut ans Eingewöhnen gewöhnt. Das ist unglaublich schön, denn mit diesen Menschen komme ich mir nicht 
exotisch vor. Mein internationaler Kreis hier ist wunderbar, aber ich würde mir doch viel fremder 
vorkommen, würde ich meine zarten Versuche, mich ein wenig zu polonisieren, auch noch einstellen.  

01.11.11

Polska, lovely

Welcome back, habe ich gestern Abend zu mir selbst gesagt. Nach 12 Stunden Zugfahrt, während denen mein Po vermutlich skandalös platt geworden ist, war ich zwar zu müde, um mein frisches Kaugummi anständig zu kauen. Aber wenn man an neue Orte zieht, was ich ja regelmäßig (eigentlich exzessiv) tue, dann hat es einen schönen Effekt, kurz diesen neuen Ort zu verlassen (nach der ersten Eingewöhnungsphase) und dann wiederzukommen. 
Erst nach dieser kurzen Abwesenheit ist es jetzt wirklich mein Ort - der Ort, an dem ich lebe, studiere, nette Menschen kenne. Der Ort, in dem ich in einer rüttelnden Straßenbahn sitze und mich mächtig über das Geschäft "Alcoholove" amüsiere, an dem wir vorbei fahren. Der Ort, an dem man nicht sexy und elegant ist, sondern seksowny und elegancki, aber das dann auch richtig. Der Ort, der im Winter noch stechender nach Kohle riecht als Ostdeutschland. Das erste Mal zurückkommen, mich angekommen fühlen an einem Ort, der vor zwei Monaten noch ganz fremd war. 


Oh - und heute ist Allerheiligen, ganz großes Mikado hier in Polen. Der Friedhof war voll hunderter Kerzen, die das gelbe Herbstkleid der Bäume angestrahlt haben und unsere Gesichter auch und wir waren alle ganz friedlich und versonnen. 

16.09.11

Bitte füttern

Beflissen und zielstrebig arbeite ich mich durch das Angebot der polnischen Küche. Es ist eine (ge)wichtige Angelegenheit, kulinarischer Botschafter zu sein und ich nehme diese Aufgabe sehr ernst. Schwerwiegende Konsequenzen können dabei nicht berücksichtigt werden. Hier eine sehr vorläufige, vegetarische Liste meiner bisherigen Ausbeute (Orthografie ohne Gewähr):

*pierogi z szpinakiem, z kasza, pierogi ruski: ravioliähnliche Nudeln, gefüllt mit Spinat, Buchweizen oder Kartoffelbrei+Quark, in Öl angebraten und mit angeschwitzten Zwiebeln oder Schmand serviert  

*naleśniki z szpinakiem: Crêpes-artige Eierpfannkuchen mit Spinatkäsefüllung, gibt es aber auch mit Quark-Sahne-Füllung  

*knedl truskawkowy: mit Erdbeeren gefüllte Kartoffelteigknödel, mit zerlassener Butter und gerösteten Semmelbröseln. Schon bei dem Namen dieser Speise stelle ich mir eine preußische, mindestens aber böhmische Hausfrau mit Karoschürze vor, die den Hausfrauenbestseller „Sei sparsam!“ im Schrank stehen hat

*surówka: das sind Salate aus geriebenem Gemüse, z.B. Kohl, Karotten, Gurken, auch eingelegte Gurken

*(polnische Bezeichnung entfällt): Frittierte Kartoffelecken mit eingelegtem, gewürztem Weißkohl, das aber überhaupt nicht wie Sauerkraut schmeckt

*LU Petitki: polnische Ausgabe der französischen LU Petit

Fortsetzung folgt bestimmt. 

31.08.11

Nordlicht






Turner Contemporary, Margate.


Dieses Museum ist William Turner gewidmet, der in Margate ein paar seiner berühmten Bilder gemalt hat und sich immer wieder von dem Licht dort inspiriert gefühlt hat. Chipperfield hat das Museum gebaut und es sehr gelungen geschafft, das besondere Licht im Gebäude einzufangen. 
Es war ein richtig schöner Ausstellungsbesuch, denn das Wetter war ausnahmsweise wunderschön (der Sommer in Kent ist nicht immer Zuckerschlecken) und ich hatte nichts zu tun. Ich hatte sogar fast Langeweile, sodass Chipperfields Museum als einziges modernes architektonisches Highlight in der Region die optimale Beschäftigung war. 
Ich habe die Fotos erst jetzt wieder in digitalen Bilderfluten entdeckt und wollte sie noch gerne posten, bevor ich morgen gen Osten aufbreche.

27.08.11

Über Kunst schreiben

Sunflower Seeds von Ai Weiwei



In zwei Ausstellungen war ich in letzter Zeit, die mir wirklich sehr gut gefallen haben.
1. in der Gabriel Orozco-Ausstellung in der Tate Modern, woher auch die Bilder stammen und 2. in der Sibylle-Bergemann Ausstellung im C/O Berlin. (Hier und hier waren schon begeisterte Bloggerinnen dazu zu lesen).

Gabriel Orozco macht aus Alltagsgegenständen, also oft aus scheinbar nichts, Kunst. Es ist trotzdem nie banal, aber auch nicht aufgeregt; er verpasst Dingen einfach einen kleinen „Twist“, eine Ironie oder eine unaufdringliche Dramatik. Das an sich ist sehr beeindruckend und unterhaltsam. Orozco hat zum Beispiel einen menschlichen Schädel mit einem unglaublich regelmäßigen Schachbrettmuster bemalt (Bleistift!); er hat einer Portion Ton die Form des Hohlraums zwischen seinen Händen gegeben (sieht aus wie ein Herz); er hat ein Auto (eine DS) zerschnitten, den Mittelteil herausgenommen und wieder zusammengebaut; er ist mit einer gelben Schwalbe durch Berlin gefahren und hat alle anderen gelben Schwalben fotografiert; er hat auf ein Klavier gehaucht und seinen Atem fotografiert, bevor dieser ganz schnell wieder verschwunden wäre; er hat einen Ventilator mit Klopapierrollen behängt, was sehr graziös aussieht, wenn der sich dreht; er hat eine große Gummikugel durch Berlin gerollt, in der sich dann die Abdrücke der Stadt wiederfanden, usw. Ich stelle mir da einen Künstler vor, der seine Umwelt aufmerksam und sehr verspielt wahrnimmt und einfängt und das allein ist doch vollkommen ausreichend.

Die Beschreibungen in dem kleinen Faltblatt, das es am Eingang der Ausstellung gab, nehmen dem ganzen jedoch seine Subtilität und haben mich wie häufig eher genervt. Die Objekte werden mit symbolischer Kraft überladen oder mit nichtssagenden Worthülsen beschrieben, wo es eigentlich nichts zu beschreiben gibt.
Orozco hat zum Beispiel eine Skulptur gemacht, die aus den Haar-, Haut- und Stoffresten besteht, die sich als filzige Lappen in Waschmaschinen öffentlicher Waschsalons sammeln. Diese Lappen hat er über Leinen gehängt und da hängen sie und jeder sieht etwas anderes darin. Die Beschreibung sieht darin „a meditation on the body and the precariousness of human life“ und: „in the immediate aftermath of September 11 the ash-coloured lint took a poignant significance“  - das scheint mit doch ein bisschen dick aufgetragen, Leben, Tod und Terror – alles soll in diesem Objekt stecken! Ich finde die Haarlappenaktion schon so einfallsreich und eklig an sich, dass ich darin nicht noch den 11. September sehen muss. Faszinierend, dass Orozco den Ekel vor den Fetzen überwunden hat. Andererseits kommen sie ja frisch aus der Waschmaschine.

Ein anderes Phänomen in Ausstellungsbroschüren ist eine beliebige Sprache, angereichert mit ein paar modernen Schlagworten, die dem Betrachter vermitteln sollen, dass jede Interpretation möglich und eine Festlegung unzulässig ist. Zu Sibylle Bergemanns Polaroid-Ausstellung liest man: „Ihre Fotografien sind vielschichtig (...), so dass man sie immer wieder anders, neu betrachten und verstehen kann.“ – Wer hätte sich das ohne diesen Satz getraut? Außerdem wird darauf hingewiesen, dass eine Fotografie „vergänglich ist“, das Jetzt ist auch „flüchtig, fragil und (...) schwer zu fassen“, „Augenblick und Ewigkeit“ liegen aber dennoch nah beieinander auf einem Foto und schließlich sind „genau diese oszillierenden Ebenen und das Vergängliche in all ihren Bildern unverwechselbar.“ Aha. Das wird Bergemann nicht gerecht, denn eigentlich hält doch jedes Foto einen vergänglichen Moment fest, der sich nicht reproduzieren lässt.

Ich warte noch auf Kunstbeschreibungen, die das Kunstwerk nicht mit Bedeutung erdrücken, die noch gewaltiger als die Kunst daherkommen möchten, die andererseits aber auch nicht ganz so nichtssagend sind! 

08.08.11

Last Bit






Die Suspension Bridge in Bristol. (Auch eine tolle Stadt). Nach einem Regenguss in dem schönen nordischen Licht glänzend.


(Wow, dies ist mein hundertster Post. Nicht so viel, wenn ich mal darüber nachdenke, wie lange ich das hier eigentlich schon mache).

31.05.11

Black or White



Ich habe erst im Leeds Castle, das sich nicht in Leeds befindet, gelernt, dass es auch schwarze Schwäne gibt. Das Schloss ist auf einer kleinen Insel in einem kleinen See erbaut und sehr alt. Es hat so einige Belagerungen mitgemacht und wurde schließlich in den 1950er Jahren von Lady Baillie gekauft, da sie es schmuck fand und das nötige Kleingeld besaß. Und, wie das so ist bei Schlössern, gehören auch Schwäne dazu. Die Lady hat die schwarzen Schwäne aus Australien mitgebracht, die sich als Markenzeichen im Schlosssee reproduzieren durften. Sie hat auch jedes ihrer Handtücher mit den schwarzen Schwänen besticken lassen. Und, auch wenn es nichts mit Schwänen zu tun hat, sie hat mit 32 Jahren ihren dritten Mann geheiratet und sich mit 45 wieder geschieden. Das Leeds Castle war demnach ihre am längsten währende Liebe.     



26.05.11

Heilige Anwandlungen




Sonnendurchflutete Canterbury Cathedral. 

11.05.11

Wahrzeichen






Die Jahrhunderthalle in Breslau und ein in der Iglica ver(w)irrter Bertrachter.
Die Jahrhunderthalle, Hala Stulecia, wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Max Berg und Hans Poelzig gebaut, also zu Zeiten, wo Breslau noch zu Deutschland bzw. zu Preußen gehörte. Die Halle ist heute Weltkulturerbe und wird gerade renoviert, sie soll ihr Aussehen von 1913 wieder erhalten. Deshalb konnten wir sie leider nicht betreten. Von innen soll die riesige Kuppel besonders beeindruckend sein.
Direkt neben der Halle, zu der eine ganze pompöse Brunnen- und Parkanlage gehört, ist der „Ogród Japonski“. Genau, der japanische Garten. Japonski ist bisher mein polnisches Lieblingswort (ich kenne ja nur vier polnische Wörter und dieses hat den Vorzug, dass man es gleich versteht).

18.03.11

Kleeblatt

St. Patrick's Day, man muss es mögen... Etwas perplex stehe ich immer noch vor der englischen Art, Spaß zu haben. Clubs zum Tanzen gibt es hier kaum, aber dafür sehr viele Pubs. Gestern war ein besonders guter Tag für Pubs, der des vierblättrigen Kleeblatts. Die Frauen schmücken sich mit etwas mehr Schminke als sonst und mit etwas weniger Textil. Etwas mehr Bier, dafür aber weniger gutes. Die eine Hälfte des Biers landet auf dem Boden, da sich das Halten eines Bierglases mit dem wilden Klatschen zu irischen Rhythmen nicht gut verträgt. Die Frauen sind mal wieder die Rüpel und auch zahlenmäßig überlegen. Ab und zu fällt eine kurz mal hin und ihre Pracht fast aus dem Dekolleté. Cheers! 

17.10.09



||| Bin krank. Seit gestern. Der 2. Tag im Bett. Ich weiß nicht, ob es günstige Zeitpunkte zum Krankwerden gibt, aber gestern war er sehr ungünstig. Ich wollte ja meine Ausstellung vorbereiten! Habe mich dann also dank Parazetamol doch noch zum Ausstellungsort geschleppt. Ich war so neugierig, ob die Bilder auch gut herauskommen. Und ja! Die Stadt Lyon, die die Ausstellung finanziert, hat sich nicht lumpen lassen: Jedes Foto wurde in ca. A3-Größe auf kanadisches Holz gedruckt, sehr schön. Da braucht man gar keinen Rahmen mehr. Das Aufhängen habe ich dann anderen überlassen.

||| Glück im Unglück:
"Das ist so sonderbar, - krank und dumm - ich weiß nicht, ob ich mich richtig ausdrücke, aber mich mutet es ganz eigentümlich an, wenn einer dumm ist und dann auch noch krank, wenn das so zusammenkommt, das ist wohl das Trübseligste auf der Welt."
Hans Castorp aus dem Zauberberg

||| Kranksein lässt ein wenig mehr Zeit als gewöhnlich für die Beschäftigung mit Bildbänden. Ich habe einen von der Fotografin Laurence Leblanc angeschaut, die in Kambodscha Kinder fotografiert. Die Bilder sind schwarz-weiß und unglaublich verschwommen, was sie lebendig und ein wenig tragisch macht. Vor dem Hintergrund der Geschichte dieses Landes finde ich ihre Herangehensweise sehr berührend. Dieses und dieses Foto mag ich besonders. Auf ihrer Webseite findet man noch mehr.
Rithy Panh, kambodschanische Cineastin, kommentiert in L. Leblancs Bildband:
"Dans ces images, j'ai le sentiment que quelqu'un dérive puis qu'on le ramène petit à petit, pas à pas. La vie est là, mais n'est pas encore visible."
Laurence Leblanc: Rithy, Chéa, Kim Sour et les autres.

||| Schließlich bin ich auch in meiner Satzsuche weitergekommen. Es wird ein Satz von der Dichterin Norma Cole. Ich habe ihren Gedichtband bestellt und warte noch!

Ein schönes Wochenende!

02.09.09




Im Haus von Le Corbusier in der Weißenhofsiedlung

Letzter Ausflug nach Stuttgart. (Was für ein schönes Wort eigentlich: Ausflug. Plötzlich kann man fliegen, wenn man etwas anschauen will). Stuttgart ist unsere wenig anziehende Landeshauptstadt. Durch den Krieg komplett zerstört und heute leider ziemlich flairlos. Aber nicht kulturlos.
Die Weißenhofsiedlung ist zu empfehlen, errichtet 1927 von berühmten Architekten um das moderne Wohnen einzuläuten. Verfehmt von den Nazis und schließlich teilweise renoviert. Heute leben Leute in den Häusern von Van der Rohe, Sharoun, Schneck etc.
Das war ein Sommer im Dreiländereck.

01.09.09


Basel ist ein softer Einstieg für Neulinge in der Schweiz. Nicht so geleckt wie Zürich oder Genf.



Entdeckt:
-Mediterran-biologischer Imbiss Grünpfahl in der Grünpfahlgasse.
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Parfüm von Comme des garçons. Könnte man schwach werden, würde es der Geldbeutel auch werden.
-Schwimmer in Rhein mit wasserdichten Taschen. Irgendwo klettern sie aus dem Fluss und laufen dann in Badekleidung in der Stadt herum.



Lohnenswert auch ein Besuch im Kunst- und Architekturmuseum Basel. Vor allem in dem lauschigen kastanienblätterüberdachten Garten.


Fe(h)lixponiert

in der Danh Vo Ausstellung, eine Tapete aus Blütensamen, die ein französischer Missionar aus der französischen Kolonie in Vietnam mit nach Europa gebracht hat.